StixelWerk© von Gaby Burckhardt - Gestickte QR-Codes

StixelWerk ist ein Kunstprojekt von Gaby Burckhardt:
Literarische Texte aus unserem kulturellen Erbe werden mittels Kreuzstich in ein Archiv 2.0 überführt.

StixelWerk is an art-project by Gaby Burckhardt:
Literary remains of our cultural heritage are converted to textile objects which will form an archive 2.0.

up

StixelWerk© von Gaby Burckhardt - Gestickte QR-Codes

Mein Archiv 2.0

  • reicht von Küchensprüchen der Art: "Morgenstund hat Gold im Mund"
    über
  • erste Sätze aus Romanen von Günther Grass ("Ilsebill salzte nach. Bevor gezeugt wurde, gab es Hammelschulter zu Bohnen und Birnen, weil Anfang Oktober. Beim Essen noch, mit vollem Mund sagte sie: "Wolln wir nun gleich ins Bett oder willst du mir vorher erzählen, wie unsre Geschichte wann wo begann?""),
    über
  • das "Caput 1" von Heinrich Heines "Deutschland, ein Wintermärchen",
  • Zitate von Künstlerinnen und Künstlern zu Kunst ("Ich denke sowieso mit dem Knie, Joseph Beuys")
    über
  • Lyrik (Ernst Jandl, Hertha Müller, John Lennon, Carl Sandburg, Hans Arp, Hugo Ball)
    bis hin zu
  • einzelnen Wörtern in fremden Sprachen sowie
  • Zitaten von Vorfahren und ZeitgenossInnen.

Die Texte sind vornehmlich in Originalsprache abgebildet, im Moment in deutsch, englisch und französisch, einzelne Wörter auch in kyrillischen Buchstaben und japanischen Kani/Kanja-Schriftzeichen.

Wie es sich für ein Archiv gehört, sind die einzelnen Rahmen mit einer Signatur versehen und in eine alpha-numerische Ordnung gebracht.
Dass ich bei der Auswahl der Texte und Textbruchstücke systematisch-willkürlich vorgehe und es mir herausnehme, Texte nach reinem Gefallen auszuwählen, macht das Archiv zu einer sehr individuell-künstlerischen Angelegenheit.
Das Archiv wächst täglich.
Das Archiv kann nicht auf Dauer an einem Ort gelagert werden. Vielmehr ist eine dezentrale Lagerung anzustreben, weswegen die gerahmten Stixel auch direkt zu einem günstigen Preis verkauft werden.

up

Wissenswertes zu STW QR-Code (Quelle Wikipedia)

Der QR-Code (englisch Quick Response, "schnelle Antwort", als Markenbegriff "QR Code") ist eine Methode, Informationen so aufzuschreiben, dass diese besonders schnell maschinell gefunden und eingelesen werden können. Aufgrund einer automatischen Fehlerkorrektur ist dieses Verfahren sehr robust und daher weit verbreitet.

Der QR-Code wurde zur Markierung von Baugruppen und Komponenten für die Logistik in der Automobilproduktion des Toyota-Konzerns entwickelt. Die Entwicklung des 2D-Codes übernahm die Tochterfirma Denso Wave, die auch Identifikationssysteme und Geräte zur mobilen Datenerfassung entwickelt. Erfunden wurde der QR-Code 1994 von Masahiro Hara und seinen Teammitgliedern Takayuki Nagaya, Motoaki Watabe, Tadao Nojiri und Yuji Uchiyama.

Der QR-Code besteht aus einer quadratischen Matrix aus schwarzen und weißen Quadraten, die die kodierten Daten binär darstellen. Eine spezielle Markierung in drei der vier Ecken des Quadrats gibt die Orientierung vor. Die Daten im QR-Code sind durch einen fehlerkorrigierenden Code geschützt. Dadurch wird der Verlust von bis zu 30 % des Codes toleriert, d. h. er kann auch dann noch dekodiert werden.

Der maximale Informationsgehalt eines QR-Codes (177×177 Elemente, Fehlerkorrektur-Level "L") beträgt 23.648 Bit (2.956 Byte). Damit lassen sich laut Hersteller 7.089 Dezimalziffern, 4.296 alphanumerische Zeichen (das sind ungefähr 1,5 Druck-Seiten Text) oder 1.817 Kanji-/Kana-Zeichen kodieren.

Dekodieren lassen sich die QR-Codes mittels moderner Smartphones, die über ein entsprechendes Programm verfügen (Apps zum runterladen, i. d. R. kostenfrei).

Die Stixel-QR-Codes enthalten nur Text, keine URL-Links auf Internet-Seiten. Deshalb ist auch eine Dekodierung der QR-Codes ohne Internet-Verbindung möglich.

(Erstellt werden die Codes auf dem umgekehrten Weg: In eine Eingabemaske einer Internetanwendung gebe ich den Text ein und bekomme das Bild mit den schwarzen Pixeln geliefert. Das benutze ich als Stickmuster.)

weiterführende Informationen:

QR-Code (Wikipedia)
QR Code Generator from the ZXing Project
How to Decode a QR Code by Hand, Youtube Video

up

Ausstellungen 2016 / Exhibitions 2016

Museum Großes Walsertal in Sonntag

Mai bis Oktober 2016 und Mai bis Oktober 2017
Eröffnung der Ausstellung: 13. Mai 2016
Scherieble und Burckhardt: Stockwerke und Stixelwerk
Ausstellung von installativen Arbeiten von Wolfgang Scherieble und gestickten Objekten von Gaby Burckhardt.
Museum Großes Walsertal

Ausstellungen 2015 / Exhibitions 2015

Esslingen | Foyer der Württembergischen Landesbühne

2. - 4. Oktober 2015 | Stadt im Fluss Esslingen
Die Ausstellung ist verlängert bis Januar 2016. / The exhibition was extended until January 2016.

Kirchheim unter Teck | Städtische Galerie im Kornhaus

22. November - 13. Dezember 2015 | Kunst in der Region
Eröffnung: Sonntag, 22. November 2015, 15 h / Opening on Sunday, Nov. 22nd, 2015, 3pm
Öffnungszeiten: Di 14 - 17 h | Mi - Fr 10 - 12 h und 14 - 17 h | Sa, So 11 - 17 h
Opening hours: Tue 2 pm - 5 pm | Wed - Fr 10 am - 12 pm and 2 pm - 5 pm | Sa, So 11 am - 5 pm

Ausstellungen 2014 / Exhibitions 2014

Esslingen | Hier und Jetzt (ehem. Reinigung Rett)

Dezember 2014 | K U N S T
Gemeinschaftsausstellung
Claudia Bohnenstengel, Gaby Burckhardt, Jürgen Niederer, Margit Schranner,
Claus Staudt, Wolfgang Scherieble

up

Kontakt/Impressum:

Gaby Burckhardt - Ebershaldenstraße 21 - 73728 Esslingen - Deutschland | stixelwerk[ät]ckdt[punkt]de

2015

Selbstverständlich gilt: ich bin nicht verantwortlich für die Inhalte der von mir verlinkten Seiten und erkläre hiermit einen Haftungsausschluss.
Diese website enthält keinerlei kommerzielle Angebote.
Die Inhalte sind geistiges Eigentum der Betreiberin.
Gaby Burckhardt

up